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Das Jahr in der Natur 

 


Wenn früher "im Märzen der Bauer die Rösslein anspannte" so tat er dies, weil der März der erste echte Frühlingsmonat ist und die Kraft des Winters bricht.

Nachdem schon im Februar erste Kraniche aus ihren Winterquartieren zurück kamen, folgen jetzt noch viele weitere Ketten. Andere Vögel folgen ihnen bald und wir werden beim Sonnenaufgang von einem vielstimmigen Vogelkonzert geweckt.

Nur wenige Pflanzen beginnen in diesem Monat den jährlichen Wachstumszyklus.

Vor allem fehlt den Pflanzenfressern unter unseren Wildtieren jetzt noch das frische Grün der wiedererwachten Natur.

"Hungermonat allerwärts ist der März", wussten noch unsere Altvorderen, ob sie nun Jäger waren oder nicht.

Als Wald und Feld noch als angestammter Lebensraum des Wildes akzeptiert wurden, halfen engagierte Naturfreunde dem Wild mit Futtergaben über diese harte Zeit.

Heute dagegen gipfelt der Besitzanspruch des Menschen beispielhaft in der "Wald vor Wild"-Ideologie.

Noch bevor die Natur den Tisch für die Pflanzenfresser deckt, zeigen uns andere Frühlingsboten das Erwachen der Natur.

Die Haselnuss blüht schon sehr zeitig Anfang März. Auch die Kätzchen der Salweide erfreuen uns früh mit ihrem Anblick.

In Gärten und Parks blühen die Krokusse und erste Veilchen. Die Forsythie treibt aus und gegen Ende des Monat leuchtet überall ihre herrliche gelbe Blütenpracht.