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Das Jahr in der Natur 

 


Fast der ganze Monat Februar wird von kaltem, teils sogar extrem kaltem Wetter bestimmt. Die Sonne steigt noch nicht hoch über den Horizont und kann damit die von Nord nach Süd strömende Kaltluft nicht wirklich erwärmen. Sind gar die küstennahen Bereiche von Nord- und Ostsee zugefroren, so spüren wir dies auch weiter im Binnenland an ungewöhnlich niedrigen Temperaturen.

Ende Februar sind die Tage schon deutlich länger geworden. Die Sonne scheint jetzt häufiger und bereitet das Winterende vor. Auch die Tiere und Pflanzen stellen dies fest, sie bereiten sich aufs neue Jahr vor.

Die Pflanzen bilden erste Knospen und das Schneeglöckchen blüht jetzt bereits.

Die Kröten beginnen ihre bis in den März reichende Wanderung zu den Laichgründen.

Der selten gewordene Fischotter tritt in die Ranz.

Bei den Zugvögeln treffen nur vereinzelt schon Frühheimkehrer ein. Die Mehrzahl von ihnen kommt erst im März bei uns an.

Der Rothirsch, unser König der Wälder, wirft sein vorjähriges Geweih ab und beginnt sofort mit der Bildung einer neuen Krone.

Das fertige Geweih ist von erheblichem Gewicht. Bis zu 10 kg Knochensubstanz trägt der Hirsch auf seinem Haupt mit sich herum.